Also, am Samstag war Theater.
Das übliche Drama. In jeglicher Hinsicht.
Gespielt wurde: "Mephisto - Die Suche nach Faust im 21ten Jahrhundert" Stückentwicklung des Grundkurses Dramatisches Gestalten des Ohm-Gymnasiums nach Motiven von J.W. Goethe.
Also, so heißt das Ding jetzt offiziell und wer bin ich, dass ich mit den Offiziellen argumentiere?
Ähm... schlechtes Beispiel, nächstes Beispiel!
Zurück zum Thema.
Samstag.
0-800. Erlangen, Ohm-Gymnasium. Verladen der Requisiten in 3 Autobusse + einen kleinen blauen Lancia.
0-800 + T=25 Minuten. Anschiss, dass wir schon längst im Theater sein sollten.
0-845. Erlangen, Markgrafentheater. Ausladen der Requisiten. Ordnen selbiger.
Das geilste an dem Tag war meine Tätigkeit als verkappte Bühnentechnikerin. Also, naja... bis Mittag sagen wir mal, war das das Highlight. War das GEIL! Gaffertape war meine "Wahlwaffe".
Naja... danach gings rapide Abwärts.
Generalproben sind schlimmer als Mathe- & Physikklausuren zusammen.
Danach war ich mal so fertig, aber echt hey!
Hatte dann auch meine 90 Minuten Zicken-Alarm. Hatte echt keinen Bock mehr da hinzugehn und mir von der Heese weiter sagen zu lassen wie schlecht wir alle sind.
Als wir nach besagten anderthalb Stunden wieder im Theater waren, war ich andauernd beim Aufwärmen so kurz davor die Heese zu erwürgen. Die Anweisung für die Mephistos über ihren Faust zu denken: "Du kleiner Wicht, was weißt du schon?" hat sich in meinem Kopf etwas verändert. Aber gut. Ich war danach so in meiner Rolle drin...
Trotzdem... ich hab das Gefühl, dass es viel zu sehr Routine war.
Der einzige Moment, in dem ich wirklich aufgeregt war, war bei meinem Schlussmonolog.
Ich hatte mich nämlich entschieden die Änderung einzubauen, die ich die ganze Zeit im Kopf gehabt hatte. Für kurze Zeit stand ich da und dachte mir: "Bist du jetzt feige und bleibst beim ursprünglichen Text? 21, 22, 23, 24, 25..."
Aber bin ich nicht. Meinereiner hat den neuen Text genommen und einen auf Milton-Teufel und Verzweiflung gemacht.
Mum meinte, es war so realistisch, dass sie Anfangs echt nicht wusste, ob das jetzt wirklich gespielt war, oder nicht.
Selbst Oma war vom ganzen Stück begeistert. Sie hat sogar gemeint, dass die Requisiten toll waren. Oo
Gott, wo ist meine richtige Oma hin und kommt sie hoffentlich nie zurück? Sie war tatsächlich NETT!
Auf jeden Fall... es war schon nochmal geil es zu spielen, trotzdem hab ich immer noch Angst vor der Routine.
Das übliche Drama. In jeglicher Hinsicht.
Gespielt wurde: "Mephisto - Die Suche nach Faust im 21ten Jahrhundert" Stückentwicklung des Grundkurses Dramatisches Gestalten des Ohm-Gymnasiums nach Motiven von J.W. Goethe.
Also, so heißt das Ding jetzt offiziell und wer bin ich, dass ich mit den Offiziellen argumentiere?
Ähm... schlechtes Beispiel, nächstes Beispiel!
Zurück zum Thema.
Samstag.
0-800. Erlangen, Ohm-Gymnasium. Verladen der Requisiten in 3 Autobusse + einen kleinen blauen Lancia.
0-800 + T=25 Minuten. Anschiss, dass wir schon längst im Theater sein sollten.
0-845. Erlangen, Markgrafentheater. Ausladen der Requisiten. Ordnen selbiger.
Das geilste an dem Tag war meine Tätigkeit als verkappte Bühnentechnikerin. Also, naja... bis Mittag sagen wir mal, war das das Highlight. War das GEIL! Gaffertape war meine "Wahlwaffe".
Naja... danach gings rapide Abwärts.
Generalproben sind schlimmer als Mathe- & Physikklausuren zusammen.
Danach war ich mal so fertig, aber echt hey!
Hatte dann auch meine 90 Minuten Zicken-Alarm. Hatte echt keinen Bock mehr da hinzugehn und mir von der Heese weiter sagen zu lassen wie schlecht wir alle sind.
Als wir nach besagten anderthalb Stunden wieder im Theater waren, war ich andauernd beim Aufwärmen so kurz davor die Heese zu erwürgen. Die Anweisung für die Mephistos über ihren Faust zu denken: "Du kleiner Wicht, was weißt du schon?" hat sich in meinem Kopf etwas verändert. Aber gut. Ich war danach so in meiner Rolle drin...
Trotzdem... ich hab das Gefühl, dass es viel zu sehr Routine war.
Der einzige Moment, in dem ich wirklich aufgeregt war, war bei meinem Schlussmonolog.
Ich hatte mich nämlich entschieden die Änderung einzubauen, die ich die ganze Zeit im Kopf gehabt hatte. Für kurze Zeit stand ich da und dachte mir: "Bist du jetzt feige und bleibst beim ursprünglichen Text? 21, 22, 23, 24, 25..."
Aber bin ich nicht. Meinereiner hat den neuen Text genommen und einen auf Milton-Teufel und Verzweiflung gemacht.
Mum meinte, es war so realistisch, dass sie Anfangs echt nicht wusste, ob das jetzt wirklich gespielt war, oder nicht.
Selbst Oma war vom ganzen Stück begeistert. Sie hat sogar gemeint, dass die Requisiten toll waren. Oo
Gott, wo ist meine richtige Oma hin und kommt sie hoffentlich nie zurück? Sie war tatsächlich NETT!
Auf jeden Fall... es war schon nochmal geil es zu spielen, trotzdem hab ich immer noch Angst vor der Routine.
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Placebo - My Sweet Prince